3 In Persönlichkeitsentwicklung/ Reisen

Warum du so wenig von mir hörst.

Warum du so wenig von mir hörst.

Hey! Heute widme ich mich mal einem Thema, das mich in letzter Zeit recht viel beschäftigt hat. Ich habe in den letzten Monaten, wie du schon in meinem letzten Artikel lesen konntest, sehr viel über mich selbst gelernt. Und das führte dazu, dass ich immer weniger in den sozialen Netzwerken zu Gange war. Warum das so ist, erfährst du von mir in diesem Artikel!

Als ich diesen Blog gestartet habe, hatte ich noch ganz andere Vorstellungen. Ich wollte gerne regelmäßig auf meinem Trip schreiben und dir tolle Infos übers Reisen, Persönlichkeitsentwicklung und Therapie zukommen lassen. Das hat aber dann doch nicht so geklappt, wie ich es mir ausgemalt hatte. Und zwar aus diesen Gründen:

Natur.

Die Natur hat es mir sowas von angetan. Ich bin ein Mensch, der sie in echt sehen muss. Und nicht nur aus der Kameralinse. 😉 Wahrscheinlich kommt dir dieser Grund jetzt nicht so speziell vor, aber wenn du mal ganz genau nachdenkst, kommt bei dir wahrscheinlich auch die Fragen auf, wann du sie mal so richtig genossen und wahrgenommen hast? Wann du das letzte Mal richtig barfuß im Gras gelaufen bist und die frische Waldluft ganz achtsam in deine Lungen eingezogen hast, ohne es danach auf Insta zu posten? Wann du dich mal genau auf die Geräusche um dich herum konzentriert hast und dein Handy für ein paar Stunden weggelegt hast? Wann du dich ohne einen Termin zu haben, mal draussen entspannt bewegen konntest und einfach nur du selbst sein konntest? Genau. Frag dich das mal und lege einfach mal dein Handy weg. Dein Körper und die Umwelt danken dir dafür!

Warum du so wenig von mir hörst

Freiheit.

Freiheit ist für mich nicht, nur am PC zu sitzen und sich die nächsten Ideen für einen neuen Blogartikel oder Instagram-Post auszudenken. Das spürte ich schon sehr schnell nach dem Beginn meines Blogs. Ich schreibe wirklich sehr gerne und kann mich auch oft gut darin verausgaben, aber dies könnte ich nicht als meinen Beruf in mein Leben integrieren. Anfangs dachte ich noch: Das hört sich doch super an, so ein Online-Business könnte ich mir aufbauen oder einfach regelmäßig coolen Content posten, damit ich ein paar mehr Follower bekomme. Und dann wird sich das bestimmt in einen kleinen Nebenverdienst auf der Reise umwandeln. Aber ne. Ich wollte das dann doch nicht. Meine Augen wurden „viereckig“ und durch meine rosarote Brille habe ich den gängigen Laptop am Strand gesehen und dachte, das wäre entspannt und das ist Freiheit. Nö. Ist es für mich nicht. Für andere mag es das vielleicht sein.

Weißt du, wann ich frei bin? Ich bin frei, wenn ich mich bewegen kann, wenn ich frische Luft einatme, wenn ich die kleinen Dinge genießen kann, wenn ich keine Deadlines habe. Denn das macht mich wieder abhängig. Abhängig von all dem Kram, den ich eigentlich gar nicht sehen will. Vor allem vom Internet, das mich dann nicht mehr loslässt. Ich finde das wirklich anstrengend und es macht mir oft Kopfschmerzen. Ich weiß, dass jetzt viele digitale Nomaden etwas anderes sagen würden, aber ich selbst kann das mit mir und meiner Natur nicht vereinbaren. Ich helfe gerne Menschen, schreibe gerne Blogartikel. Aber das nicht regelmäßig und nur, wenn mein Herz „Ja“ dazu sagt. Gerade bin ich in so einem Flow – und das macht Spaß. Aber wenn ich keinen Bock darauf habe, dann schreibe ich auch nicht. 😉 Ich merkte auf meiner Reise, dass mir mein Ergotherapie-Job sogar wirklich gefehlt hat, weil ich es liebe, mit alten Menschen über ihre Vergangenheit zu reden. Weil ich es liebe, andere Menschen in ihrem Alltag wieder glücklicher zu machen und ihnen adaptierende Möglichkeiten zu zeigen, die sie für sich selbst nutzen können. Das ist mein Job. Und den find ich geil. Kennst du das zufällig? 😀 Wenn nicht, denk mal drüber nach, was du liebst.

Achso und mein neues Motto ist dieses hier geworden: „Ich mach nur noch, was mein Herz mir sagt!“. Klar, mein Gehirn macht auch noch mit, aber beide zusammen sind echt gute Partner.

Warum du so wenig von mir hörst

Genuss und Heilung.

Ich liebe es, zu genießen. Mich einfach in ein Café oder Restaurant zu hocken, und die vegetarischen Köstlichkeiten des jeweiligen Landes zu probieren. Ich liebe es, mir Zeit zu nehmen, selbst gute Gerichte zu zaubern. Und in den letzten Monaten habe ich mir so viel Zeit dafür genommen. Einfach wunderbar. Und es ist natürlich nicht nur der Genuss der Mahlzeiten, der mich glücklich macht. Gute Gespräche mit Freunden und Familie, zu Philosophieren und Wandern zu gehen, fühlen sich für mich überaus heilend an. Und Heilung gehört zu diesem Punkt definitiv dazu. Denn all das, was dich glücklich macht, was dich zum lachen bringt, kann deine Heilung sein. Ausserdem führt das genießen von Kunst, Farben und Streetart für mich jedes Mal zu einem riesen Schwung Kreativität. Ich freue mich immer so, wenn ich so etwas sehe! Wie ist das bei dir? Was genießt du am liebsten? Und führt das bei dir auch zu Kreativität?

Warum du so wenig von mir hörst

Selbstfindung.

Auf solchen Reisen oder auch Zuhause – also sagen wir grundsätzlich – ist es mir sehr wichtig, mich immer mehr mit diesem Thema zu beschäftigen. Selbstfindung ist ja ein ziemlich ausgedehnter Begriff und er kann für jeden etwas anderes sein. Für mich ist die Selbstfindung ein lebenslanger Prozess und ich befinde mich mit all den Dingen, die mich gerade beschäftigen natürlich mittendrin. Und das kann schwer sein, macht aber auch Spass und ist interessant. Denn nur so finde ich heraus, welche Dinge mir im Leben am wichtigsten sind. Man muss auch mal an seine Grenzen kommen, für Dinge offen sein, die einen interessieren. Auch, wenn man seine Meinung danach wieder darüber ändert, kann man sich nur so seine Meinung bilden. Neugierde ist echt stark mit dem Wort Selbstfindung verbunden. Weißt du, wie ich das meine? 🙂 Mein Beispiel wäre dazu einfach eine meiner jetzigen Entwicklungen. Ich habe mich für ein digitales Nomadentum interessiert und gemerkt, dass es im Endeffekt nicht mein Leben erfüllen würde. Viel mehr ist es für mich gerade, dass ich in mir gelassen bin und mehr in der nicht digitalen Welt sein möchte. Und damit kann ich auch anderen Menschen helfen. Was erfüllt dich im Moment, was ist dir wichtig?

Warum du so wenig von mir hörst

Herzlichen Dank für’s Lesen!

So, jetzt weisst du endlich, warum du nicht regelmäßig von mir hörst! Ich freue mich immer sehr, wenn du meine Beiträge ließt. Also ein riesiges Danke dafür! Ich wünsche dir eine wunderschöne Woche und würde mich freuen, wenn du diesen Beitrag kommentieren würdest, wenn er dich angesprochen hat. Vor allem wäre es mir dann wichtig, einfach mal deine Meinung zu dem Thema zu hören! Ganz liebe Grüße aus dem heißen Bali!

With heart and creativity

 

 

 

 

 

 

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3 Comments

  • Reply
    Fred
    02/04/2018 at 11:23

    Hey! Total schön mal wieder was von dir zu hören! Ich fände es zwar gut wenn mit einer gewissen Regelmäßigkeit was kommt. Aber so freut man sich natürlich umso mehr wenn unverhofft ein Beitrag kommt! Kanns auch verstehen! Ich hatte letztens ein auch eine kleine schaffenspause. Ja vll auch mal wichtig. Oft is bei solchen Sachen Qualität wichtiger als Quantität.

  • Reply
    Kerstin
    02/04/2018 at 12:04

    Hi Jasmin, ich fand deinen Beitrag wieder mal echt spannend. Und ja, ich kann dem nur zustimmen. Manchmal ist man im Urlaub so damit beschäftigt, den Zurückgelassenen Bilder und Berichte zu senden, dass man die Umgebung nur noch teilweise wahrnimmt. Ein gutes Gleichgewicht ist optimal und da kann sich jeder selbst beantworten, wann dieses für ihn gegeben ist.
    Wie du bereits in einem früheren Artikel geschrieben hast, ist eine Reise in erster Linie eine zu sich selbst. Und dies funktionierte auch bei mir am besten, wenn ich zwischendurch ganz bewusst alle Ablenkungsmanöver beiseite geschoben habe.
    Freue mich schon jetzt auf deinen nächsten Artikel :-).
    Glg
    Kerstin

  • Reply
    Magdalena
    02/04/2018 at 12:32

    Hallo Jasmin,
    das kann ich total gut nachvollziehen! Und schon alleine deinen Artikel zu lesen, fühlt sich für mich wie eine Pause vor dem Rechner an.

    Ich lese gerne weiter und werde deinen Blog ebenso gerne und oft besuchen, auch wenn du nicht ständig in den sozialen Medien präsent bist.

    Liebe Grüße
    Magdalena

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